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Räuchern, um die Intuition zu unterstützen

Räuchern im Alltag

Das Räuchern hat seit vielen Jahren einen festen Platz in meinem Leben. Es gehört für mich absolut zu einem erfüllten Leben und nicht nur, weil es gut duftet, sondern, weil ich damit meine Gefühle, Prozesse und Träume unterstützen kann. Zum Beispiel kann ich einen heiligen Raum für mich kreieren, der gereinigt ist von negativen Energien, der mich schützt und in dem ich mich in absoluter Geborgenheit öffnen kann. Der Rauch und Duft unterstützt meinen Schlaf, meine Traumarbeit, meine Anbindung an meine Intuition oder an die göttlichen Kräfte. Eine ganz besondere Verbindung zu meinen Pflanzen und Kräutern stellt sich ein, ach und es duftet einfach so gut. Ich räuchere mit Mischungen an Kräutern aus der Natur oder aus meinem Garten und ebenso mit gekauften Harzen, Weihrauch oder von Reisen mitgebrachtem Copal oder Palo Santo. Es war echt ein kleines Abenteuer, 2022 zum ersten mal selbst angebaute Räucherkräuter zu verwenden, einige, wie der Wermut sind auch noch am Trocknen, die konnte ich beim Schreiben dieses Artikels noch gar nicht ausprobieren.

Ich benutze meist ein Teelicht und Sieb

Im Alltag, also morgens und abends zünde ich in der Regel nur ein Teelicht unter einem Sieb zum Räuchern an. Einmal geht dies viel schneller, als mit der Räucherkohle und es raucht weder so krass, noch muss ich die ganze Zeit die Kräuter wechseln. Na und in meiner Wohnung oder Praxis hängen natürlich auch Rauchmelder. Mit dem Räuchern über der Kerze habe ich sie aber noch nicht ausgelöst, mit der Kohle leider schon öfter.

In meinem Garten allerdings liebe ich den vielen Rauch und benutze Räuchergefäße mit Sand und Kohle und spare nicht an intensiv rauchendem Copal, Weihrauch oder Kräutern. Damit gehe ich oft durch den Garten, um all meine lieben Pflanzenwesen teilhaben zu lassen.

Eine Auswahl an Kräuterlies, die unsere intuitive Wahrnehmung unterstützen können.

Da so viele Kräuter so vieles können oder es tatsächlich eine riesige Auswahl gibt an Kräutern, die ähnlich wirken, ist es wirklich eine sehr persönliche Angelegenheit, welche Du verwenden magst. Und Du darfst hier total deiner Intuition folgen (lach!) mit welchem Kraut Du nun deine Intuition unterstützen magst. Also falls Du das nun gar nicht lustig findest, weil Du noch auf der Suche bist, wie Du deiner Intuition besser vertrauen kannst, dann bleibe einfach in Kontakt mit mir, es werden noch viele Anregungen folgen. Oder wenn Du in Berlin oder Brandenburg bist, dann besuche doch einfach meinen Intuitionskurs.

Liste meiner liebsten Räucherkräutern, die unser drittes Auge öffnen, unsere hellsichtige Wahrnehmung und unsere Intuition unterstützen können:

  • Schafgarbe: im Frühjahr liebe ich ihre zarten Triebe im Salat oder aufs Brot. Mh! Die Augenbraue der Venus! Für mich eines meiner Lieblingskräuter für meine Intuitionskraft und bei meiner Traumarbeit, zur Visionssuche. Sie bringt uns in die Mitte, zeigt uns das rechte Maß, stärkt unsere Nerven, zeigt uns, dass wir uns nicht verbiegen brauchen. Ich hatte dieses Frühjahr eine rote Zucht gekauft, aber ehrlich gesagt, mich hat diese Pflanze eher wütend gemacht. Schafgarbe muss weiß sein, rein, hell, lichtvoll. Was mischen sich Menschen in die Gaben der Natur ein. Also ich finde rote Schafgarbe schrecklich.
  • Mädesüß: unterstützt unsere Intuition, ich verwende es außerdem gerne für die Traumarbeit und räucher es vor dem Einschlafen. Ein schönes Kraut für allerlei Übergangsrituale, um Altes loszulassen und für den Neubeginn. Ein Tee hilft gut bei Schmerzen.
  • Ringelblume: in meinem Garten habe ich fast schon eine Ringelblumenplage, sie scheint von mir wohl verwendet werden zu wollen. Ich mache nicht nur eine Heilsalbe aus ihr sondern räucher die luftigen, fein duftenden Blüten auch so gerne. Sie unterstützen unsere Intuition, aber auch das Klarträumen. Man kann eine Liebesräucherung mit ihnen machen, auf dass die Liebe ewig Bestand hat.
  • Wermut: ein kraftvolles Pflanzenwesen, er weitet unser Bewusstsein, stärkt unsere intuitive Wahrnehmung, Traumkraft, ist stimmungsaufhellend und schützt uns bei unseren Reisen in die Anderswelt. Ich habe ihn im Garten bei meinen Stachel- und Johannisbeerenbüschen als Schutz gegen Säulchenrost. Und ebenso eine Jauche gegen Ameisen oder Blattlausinvasionen angesetzt. Ich stehe voll auf seine gelben Blüten. In Mexiko werden seine Blätter als Marihuana Ersatz geraucht. Ja Mexiko war bunt in der Vielzahl seiner Kräuter auf dem Markt.
  • Habichtskraut: hilft uns sehr bei der inneren Balance, lenkt unseren Blick auf das Wesentliche, lässt uns erkennen, dass wir Teil der Schöpfung sind, ist stimmungsaufhellend und fördert unsere Intuitionen und Visionskraft.
  • Beifuß: ein uraltes, kraftvolles Räucherkraut, welches sich für viele Rituale eignet, weil es den heiligen Raum öffnet und hält, es verbindet uns mit Mutter Erde und der Kraft der Mondin, reinigt, klärt und schützt uns, es weitet das Bewusstsein, stärkt unsere Intuition und Visionskraft, es hilft uns, tief zu fühlen und hellsichtig wahrzunehmen.
  • Königskerze: sie ist jetzt nicht das typische Intuitionskraut, eher ein Schutz bei Elektrosmog, zur Harmonisierung geladener Atmosphäre bei Gewitter oder Streit, sie richtet uns auf bei Niederlagen und ist stimmungsaufhellend. In einem Buch fand in den Eintrag:” Zusammen mit Beifuss regt sie unsere Hellsichtigkeit und die Entwicklung unserer spirituellen Fähigkeiten an”. Was ich gerne mache, wenn ich mir unsicher bin, in wie weit solche Informationen meiner Wahrheit entsprechen, ich fühle hinein! Genau das habe ich für die Königskerze getan und ja, ich möchte sie hier in die Liste der Intuitionsunterstützenden Pflanzen aufnehmen. Nicht alleine, aber in einer Mischung wird sie ihre kraftvolle Wirkung entfalten.
  • Gundermann: die Gundelrebe ist ja mein Kräuterlie! es lockert erstarrte Energien und bringt Verstocktes wieder in den Fluss (sie hat mich sehr bei meinem Heilprozess eines über gut 10 Jahre andauernden Husten unterstützt), weil ich an Überzeugungen festhalten wollte, die mir nicht gut taten. Zur Sommersonnenwende werden aus ihr gerne Kränze geflochten, auf den Kopf gesetzt helfen sie unserem Kronenchakra. Dann sind wir offen für unsere Intuition, Hellsichtigkeit und Anbindung ans Göttliche. Ich liebe ihren Duft und Geschmack, esse sie gerne im Salat. Zerrieben und dran gerochen helfen die frischen Blätter bei Kopfweh und im Wort “Gund” = Eiter lässt sich die Verwendungsmöglichkeit bei der Wundheilung erkennen.
  • Baldrian: auch Elfenwurz genannt, herrlich zur Wahrnehmung von Naturwesen, er verbessert die Schlafqualität (auch als Tee getrunken), baut mentalen Stress ab, ist ein Schutzkraut für unseren Geist und besonders die Blüten öffnen unsere intuitive Wahrnehmung. Vorsicht die Wurzel stinkt beim Räuchern!
  • Lorbeer: ich verwende es ganz sparsam, ist für mich zu sehr ein “deutsches Gewürz”. Witzig, oder, was man für Assoziationen haben kann. Dabei öffnet es auch unser Kronenchakra, ist ein altes Orakelkraut und stärkt unsere Visionskraft und Hellsichtigkeit.
  • Engelwurz: sie ist jetzt nicht meine erste Wahl für die Unterstützung meiner Intuition, sie eignet sich mehr, um in Kontakt mit unseren Schutzengeln zu kommen oder uns den Zugang zum Göttlichen zu den universellen Kräften zu öffnen, aber am Ende bereitet sie genau dadurch eben doch den Zugang zu unsere Intuition. Und sie duftet einfach so fantastisch (finde ich, darfst Du gerne anders sehen!), dass ich sie so gerne verräucher. Außerdem schützt ihr Rauch, reinigt und unterstützt unser Selbstbewusstsein und Vertrauen.

Vorsicht!

Es gibt Räucherkräuter, die Wehen auslösen können, wie z.B. die Weinraute. Auch mag nicht jede Konstitution jedes Räucherkraut, sei wachsam, was Dir persönlich gut tut. Bei manchen Menschen können Düfte Migräne auslösen. Ebenso ersetzen all meine Vorschläge oder Erfahrungsberichte bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen keinen Arztbesuch.

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