Biogarten,  Heilkräuter

Heilkräutergarten – was für ein Wunder!

Im Juli 2021 einen wundervollen Garten bekommen

Dieser Garten wurde mir auf dem Silbertablett überreicht. Ich möchte Euch kurz beschreiben, was für Wunder passieren, wenn man offen ist, für das, was das Universum einem zu geben hat.

In Berlin auf der Straße habe ich einen Mann kennengelernt, der an meinem zum Camper ausgebauten Dokker interessiert war. Hab´ ihn spontan auf einen Kaffee in meinen Camper eingeladen. Dort haben wir festgestellt, dass es unglaublich viele Gemeinsamkeiten bei uns gibt (wir geben beide Thaimassagen und sind viel in Asien und Südamerika unterwegs). Daraufhin hat er mich in seine Gartenkolonie eingeladen, wo er und sein Partner an einem herrlichen Luch, mit Froschgequake und Gänsegeschnatter, zwei süße Gärten haben.

Ein großer Garten in der Kolonie sollte frei werden und ich wusste sofort: “Das ist meiner!” Und na klar habe ich ihn bekommen. Nun durfte ich auch all die herzlichen, naturverbundenen Menschen hier in der Kolonie kennenlernen und ich kann nur sagen, ich habe “meinen Tribe” gefunden. Hier gibt es viele Energiearbeiter, Schamanen, Heilpraktiker und erfahrene Gärtner. Wir leben mit Vollmond- und Neumondritualen, Kakao Zeremonien, Feuer-Loslassritualen, verarbeiten Heilkräuter zusammen, kochen mit selbst angebautem Gemüse und dürfen miteinander und aneinander wachsen. Danke, Danke liebes Universum, was Du mir hier ermöglicht hast!

Ein kleiner Exkurs zum Thema Manifestation

Wieso mir dies passieren durfte? Weil ich für mich klar hatte, dass ich bald in der Natur mit Gleichgesinnten zusammen leben werde. Ich habe schon seit einigen Jahren eine klare Idee im Kopf, wie ich mir mein Leben mit 50 vorstelle. 2024 ist es dann soweit, dann sind meine Kinder auch relativ erwachsen, darum, aber auch weil 50 so schön rund ist und irgendwie die Mitte symbolisiert oder einen Neustart in einen neuen Lebensabschnitt, in meine persönliche Freiheit.

Ein wichtiger Aspekt beim Erreichen von Zielen ist, sich vorzustellen, dass man sie schon lebt, dass man seine Ziele schon erreicht hat.

Wenn ich in meinen Gedanken einen Wunsch habe, dann wird mir die äußere Welt nur spiegeln, dass ich einen Wunsch habe.

Wenn ich in meinen Gedanken meinen Wunsch schon lebe, dann wird mir das Universum meinen gelebten Wunsch präsentieren.

So wie ich denke dass die Welt ist, so werde ich sie erleben

Und sei offen dafür, dass Dir das Universum deine Träume mit Leichtigkeit und ohne riesigen Aufwand erfüllt. “Plopp” hatte es gemacht und der Garten war einfach da, ebenso das Geld, was noch investiert werden musste, die helfenden Hände und meine Motivation und Freude am Tun. Es war eben einfach alles da, genau in den Momenten wo es gebraucht wurde. Sollte wohl so sein!

Ein Heilkräutergarten und Biogarten entsteht

Der Garten war ganz schön runtergerockt, als ich ihn bekommen habe. Damit meine ich, dass die Bodenqualität behandlungsbedürftig war und dass die Vorbesitzerin ihren nicht Müll entsorgt hatte. Alte Maschinen und Schläuche, ein Plantschbecken und Plastikfolien, die sich schon zu zersetzen begannen, stapelten sich neben dem Gartenhäuschen. Mein Partner hat etliche Fuhren zur örtlichen Müllentsorgungsanlage unternommen.

Bitte keine Plastikfolien mehr

Durch diese Erfahrung war für mich vieles klar. Plastikfolien würden keine Verwendung in meinem Garten finden (z.B. als Wand eines Gewächshauses oder zur Abdeckung von Brennholz), es ist mir ein Rätsel, dass so etwas überhaupt verkauft wird. Sie zersetzen sich unter Sonneneinwirkung schon in wenigen Jahren, zerbröseln und konterminieren das Erdreich. Dieses habe ich an zwei Orten im Garten auch abgetragen und entsorgt. Die kleinen Plastikschnipsel werden sonst im ganzen Garten verteilt, von den Tieren und dem Wind. Dann zersetzen sie sich weiter und sind am Ende so winzig, dass ich sie über meine geerntete Zucchini auf dem Teller habe, sie sich fein in meinem Körper niederlassen, und dort meiner Gesundheit sicher nicht zuträglich sind. Gruselige Vorstellung.

Also weder Plastikfolie noch irgendwelche Chemie wird Zugang zu diesem herrlichen Fleckchen Erde haben. Beim Reinigen und Aufbau hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, der Natur etwas zurück geben zu dürfen. In den ersten Monaten habe ich Bücher und Artikel über Biogärtnern, Permakultur und Kräuteranbau verschlungen, aber nun nach dem ersten Jahr ist mir klar geworden, dass man einfach seine eigenen Erfahrungen machen muss. Vor allem war mir mein eigener Bedarf gar nicht klar. Ich habe definitiv zu wenig Mangold und Blaubeeren (die sind so lecker, dass mein neuer Instagram Account seinen Namen von ihnen bekam: blueberry.coaching), aber viel zu viele Kürbisse und Bohnen angebaut.

Naturentfremdung – was machen wir da eigentlich mit uns? Wir müssten es doch besser wissen. Das Wissen steckt doch in uns, wenn wir auf die Welt kommen!

Seid ihr auch groß geworden mit dem Irrglauben, dass der milchige Löwenzahnsaft giftig ist? Oder als Kinder haben wir im Spiel aus den roten Früchten der Eibe einen Brei gekocht, meine Mutter ist vor Entsetzen ausgeflippt, weil der doch tödlich giftig ist. Stimmt aber gar nicht, nur die Kerne sind giftig, die Früchte kann man essen. Während einer Kindheit in der Kleinstadt, bin ich in gewisser Naturentfremdung groß geworden! Trotzdem, in mir war ein Wissen da, dass es möglich ist, mit und aus der Natur zu leben. Ich habe schon als Kind Löwenzahn-Wurzen ausgegraben und eine Art Kaffee daraus gemacht, wie in meinem Kinder-Survival-Buch stand. Habt ihr das schon mal probiert? Geröstet und gemahlen haben sie fast eine leichte Kakao-Note.

Naturerleben auf Reisen

Mein junges Erwachsenenleben in Berlin war auch nicht besonders naturverbunden. Obwohl ich habe in einem ausgebauten Robur viel Landluft geschnuppert, nur gleichzeitig auch mit meinen Abgasen verpestet habe, tut mir total leid heute.

Auf längeren Reisen nach Indien und China, wo die Natur schon sehr arg misshandelt wird, so ganz offen, nicht so versteckt wie bei uns, habe ich aber immer wieder Plätze gefunden um draußen zu sein. Indien hat mich geprägt mit wochenlangem unter den Sternen schlafen, auf einem Felsen oder auch einfach am Strand. Damals war das kein Problem.

Auf all meinen späteren Fernreisen (oft mit meinem Sohn) habe ich immer wieder versucht, dorthin zu gelangen, wo es keine Autos mehr gibt, wo es möglichst wenig Menschen gibt oder zu Völkern wie den Ewenken in Sibirien oder den Iban auf Borneo. Ich habe die Natur erfahren wollen und meinem Sohn etwas anderes mitgeben wollen. Und ja, ich habe wilde Natur erfahren, aber es waren hektische Reisen, bis man endlich dort war, abseits von Allem. Außerdem waren sie physisch anstrengend, durch das Klima oder das Essen, die Höhe, aber egal, wir haben das gerne in Kauf genommen. Aber ich konnte immer nur einen kleinen Ausschnitt erfahren, so wie es eben zu dem Zeitpunkt, wo wir reisten gerade war, also meist zu einer optimalen Reisezeit und nicht mitten im Monsun. Was natürlich fehlte, war der Wandel.

Die letzten vier Jahre war ich mit einem Minicamper in Europa unterwegs und habe zumindest im Berliner Umland einen Einblick in die Jahreszeiten bekommen, denn ich war auch viel im Winter draußen.

Der Wandel der Jahreszeiten

Aber im eigenen Garten die Jahreszeiten zu erleben ist nochmal eine ganz andere Nummer. Mir war gar nicht so klar, dass die einzelnen Kräuter ihre ganz eigenen Zeiten haben, wann sie blühen, wann man sie erntet. Wie man sie schneiden muss, dass man sie verwenden kann. Wie wunderschön ist es die Mondzyklen mitzuerleben und den Mond immer wieder neu zu suchen, weil er immer woanders steht.

Die Monate April bis Juni sind so laut, mit all den verschiedenen Vögeln, die ihre Zeiten haben und dem Froschgequake die halbe Nacht. Dann ab August, wo es ganz schön ruhig wird, ist im Wind tatsächlich schon die Kühle des Herbstes, trotz der Sommerhitze zu fühlen.

Meditation: Alles schwingt, flimmert und vibriert, tönt und pulsiert!

Immer in die gleichen Baumwipfel zu gucken ist Meditation! Ein Feuer machen zu können an kühlen Abenden ist Meditation! Blaubeeren zu pflücken und sich über geerntete Tomaten zu freuen ist irgendwie auch Meditation. Bin dabei in Dankbarkeit mit Mutter Natur verbunden.

Und all meine Gäste im Garten, die vielen Schmetterlinge, Frösche, Kröten, Eidechsen, Igel, Schlangen, Mäuse, Vögel, Bienen und Käfer. Danke, danke, dass ihr mich besuchen kommt.

Vielleicht sitzen wir ja mal zusammen hier am Feuer!

Der Garten bietet sich an, hin und wieder den Intuitionskurs hierher zu verlegen, damit wir gemeinsam am Feuer zelebrieren können.

Oder vielleicht spricht es Dich an, hier in Kirchmöser, nahe der Stadt Brandenburg und ganz einfach von Berlin mit der Regio erreichbar, vorbeizuschauen, um an Deinen Themen in wunderschöner Natur zu arbeiten. Schreib mich bei Interesse einfach an und wir sehen, was möglich ist.

Die Natur ist eine ganz wundervolle Heilerin und kann uns sehr darin unterstützen unsere Themen zu bearbeiten. Gerne halte ich für Dich den Raum und binde das Naturerlebnis hier mit ein.

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