Kakao Zeremonie

Ich möchte Euch kurz den Beginn mein Beziehungswandel zum Kakao beschreiben, denn ich vermute er könnte sich so gestaltet haben, wie es auch einigen von Euch ergehen könnte. Meine liebe Freundin Christine meinte es gut mit mir und hat mir eine Kakao Kugel mit Zeremonie Kakao geschenkt. Die habe ich lange beäugt, sprich sie lag eine Weile herum, fein aufbewahrt für einen besonderen Moment. Als dieser Abend dann da war, kochte ich mir in meditativer Stimmung und freudiger Erwartung diesen heiligen Kakao und dann, was für eine Enttäuschung. Viel zu dickflüssig, viel zu bitter, ne so gar nicht mein Geschmack! Und das Heilige, das Herzöffnende, die verbindende, segnende Wirkung des Getränks der Götter: äh ne, das konnten meine Milka-geprägten Geschmacksknospen nicht wirklich empfinden.

Kakao in Mexiko

Na und dann kam meine zweite Mexikoreise. Hier durfte ich Kakao kennenlernen im passenden Umfeld. Die Buntheit, das Lebendige, die Naturverbundenheit, all das liebe ich an Mexiko. In dieser Atmosphäre konnte ich mich einlassen auf das leicht bittere Aroma, mit der wirklich liebevoll und irgendwie wahrnehmungserweiternden Wirkung. Der Kakao führte mich zu mir, er zerging auf der Zunge und zog langsam in den Körper, brachte mich in meine Mitte und dazu brauchte es nicht immer eine große Zeremonie, das konnte auch ein kleines Ritual für mich selber sein.

Kakaozeremonien in unseren Gärten

Der nächste Schritt in meiner Kakaobeziehung waren die Kakao Zeremonien in unseren Gärten. Ganz unterschiedlich bereiten meine GartennachbarnInnen ihn zu, manchmal mit Gewürzen oder auch ein wenig Salz. Kurze Erklärung: Ich habe einen wundervollen Kräuter-Garten in Brandenburg. Wir sind eine ganz wundervollen Gartengemeinschaft von naturverbundenen, spirituell offenen und ebenso wie ich therapeutisch arbeitenden Gartenfreunden. der ideale Ort für mich zum Wachsen und Ausprobieren, um kreativ zu sein und meine Lebensfreude in Verbundenheit mit Mutter Erde ausleben zu können.

Dann saßen wir um die Feuerschale, die Frösche quakten, die Nachtigall sang oder der Ruf der Kraniche zog über uns hinweg und die Wirkung des Kakaos durfte sich mit unseren Wünschen und mit dem großen Dankbarkeitsgefühl Mutter Natur gegenüber verbinden. Also ihr seht, ich brauchte einen Moment, um mich mit dem Wesen des heiligen Kakaos anzufreunden. Aber nun hat er einen festen Platz in meinen Ritualen gefunden und ich kann seine Kraft schätzen, lieben und auch annehmen. Ich bin gespannt darauf, wie sich deine Beziehung zum Kakao entwickelt, oder wie deine erste Erfahrung sein wird.

Ich nehme in meinen Zeremonien Kakao aus Peru

Da ich mich besonders mit Peru verbunden fühle, durch eine Reise angefüllt von tief ergreifenden Erlebnissen vor einigen Jahren, habe ich mich entschieden, Euch mit Kakao aus Peru zu beglücken. Mal sehen, im Winter ist wieder eine Reise nach Peru geplant, da werde ich vielleicht selber etwas mitbringen.

Wenn wir in Berlin eine Zeremonie zusammen machen, dann treffen wir uns in meinem Praxisraum in der Pflügerstr. 14 in 12047 Berlin (Kreuzkölln). Bitte bring Dir eine Decke oder Kissen mit, vielleicht etwas zu schreiben und gerne etwas für den Altar, etwas von Dir, was Du mir unserer guten Energie aufladen möchtest. Wir räuchern zusammen, um uns einzustimmen und gehen dann in meditativer Haltung zusammen. Um die Energie der Gruppe zu nutzen, teilen wir unsere Intention. Was wünschst Du Dir, was darf Dir der Kakao zeigen, wie möchtest Du Dich fühlen. Zusammen trinken wir mit unseren Wünschen den Kakao und geben unsere Energien hinein und lassen den Kakao auf uns wirken und die Kräfte von Mama Kakao für uns uns arbeiten. Ich liebe diese Achtsamkeit und Bewusstheit und freue mich schon darauf, das mit Euch zu teilen.